Meine Geschichte

Ende und nach meinem Studium bin ich ernsthaft erkrankt. Ich konnte keine 100m ! gehen ohne aus der Puste zu sein. Zu der Zeit überanstrengte ich mich stark in einer Leistungsgesellschaft und missachtete meine körperlichen Gefühlszustände.

Zu der Zeit beschäftigte mich die Frage mit dem Tod, da ich mich selbst kurz davor fühlte.

Ich fragte mich, wer wohl zu meiner Beerdigung kommen würde und ob das Leben, das ich bis zu dem Zeitpunkt gelebt habe, Sinn für mich gemacht hat. Ich fragte mich, ob ich das gelebt hatte, was ich leben wollte.

Mich dürstete es tief nach einem lebendigen Leben. Nach Erinnerungen, die mich ausfüllten und nach einer Liebe, die ich noch nicht kannte.

Immer mehr reifte zu der Zeit der Gedanke in mir das finden zu wollen, was mich in diese Liebe bringt.

Durch diese Motivation und dem Glauben, dass ich es selbst wieder schaffen kann gesund zu werden, begann ich mein Leben neu zu gestalten.

Ich wollte wissen, ob es möglich ist, beachte ich die Gesetze des Lebens, wirklich meinen Körper wieder auf ein gutes Wohlgefühl und eine innere Lebensfreude und einen mir tauglichen Gesundheitszustand zu bringen.

Meine damalige Lage

Zu der Zeit konnte ich kaum in meine rechte Lungenseite einatmen… bekam sehr schwer Luft und musste während der Arbeit ständig Pausen machen. Ich hatte Angstzustände und kam morgens kaum aus dem Bett. ( Dieser Zustand war noch besser als 1 Jahr zuvor, dort saß ich zeitweilig im Rollstuhl, weil ich keine Kraft mehr hatte selbstständig etwas zustande zu bringen )

Mein Weg

Ich begann zwei mal die Woche Yoga zu machen, rechnete mir meinen Biorhythmus aus, stellte meine Ernährung um, schmiss meinen Fernseher aus meinem Leben und machte Entspannungsübungen am Abend.

Ich begann mit dem Schreiben, um mich innerlich zu klären und einen Überblick über meine Lage zu bekommen.

Ich schrieb mir immer mehr meine Ziele auf und glich es mit dem ab, was ich wirklich lebte.

Ich beendete meinen Informatiker-Beruf und zog auf den BioHof. Zu der Zeit konnte ich kaum ein Telefon oder einen Rechner anfassen. 
Und es war gut so. Ich lernte dabei eine andere Kraft in mir kennen, die ich vorher nicht kannte.

Sie war sanft und durchdringend. Sie füllte mich von innen her aus. Sie gab mir ein tiefes Wohlgefühl. Sie gab mir Frieden.

Jeden Tag wurde ich kräftiger. Ich aß gutes Essen, bewegte mich viel, war an der frischen Luft und hatte liebevolle Menschen um mich, die sich mit dem Leben beschäftigten.

Auch wenn ich nicht wusste, ob ich den Markt, auf dem ich mithalf körperlich vom Herzen her überstehen kann, machte ich weiter. Ich machte immer genau soviel wie es ging.

Immer wieder hatte ich Rückfälle, aber auch Fortschritte. Ich wusste ich muss einfach diszipliniert dran und dabei bleiben. Ich wollte nicht aufgeben. Niemals.

Seit der Zeit glaube ich daran, dass Krankheit mich daran erinnert meine eigene Vollständigkeit wieder zu finden. Sie ist ein Zeichen für mich wieder achtsamer mit mir selbst umzugehen und der Ursache auf den Grund zu gehen.

Der Erfolg in die eigenen Träume

Ich begann Bücher zu lesen. Über Gesundheit, Persönlichkeit uvm.

Ich wollte etwas finden, was mir hilft aus der Leistungsgesellschaft in eine würdige Form des Leistens zu kommen. Ich begann mich damit zu beschäftigen, dass Leistung auch aus einer inneren Kraft entstehen konnte. Nämlich aus einer tiefen Liebe zum Leben.

Zu der Zeit schrieb ich viel. Die Zusammenhänge des Lebens, die Kraft von Gemüse, die Lebensprinzipien in meinem Leben und vieles mehr. Immer mehr wurde mein Schreiben auch mein Leben. Und mein Leben auch mein Schreiben.

Irgendwann stand ein Mann auf dem Hof und irgendwie wusste ich, dass er etwas für mich hat.

Er gab mir eine CD-Reihe und ich hörte sie. Auf dieser CD sprach jemand von den Erfolgsprinzipien und von dem Leben der eigenen Träume. Ich dachte nur, dass gibt es doch nicht, denn er sprach das, was ich 5 Monate in meine Tagebücher geschrieben hatte. Nur noch mehr auf den Punkt gebracht.

Ich wollte ihn treffen und einen Monat später war ich auf seinem Seminar in meiner Heimatstadt.

Die Begegnung veränderte mein Leben grundlegend.

Ich begann mich mit den tiefen Mysterien des Lebens auseinander zu setzen. Ich begann mich noch tiefer mit mir selber auseinander zu setzen.

Und merkte, dass es etwas in mir bewirkte. Ich begann mehr zu sehen, als ich je vorher sehen konnte. Ich begriff Zusammenhänge, die so klar und offensichtlich waren, dass sie mir vorher als zu einfach erschienen. Und ich merkte, dass so etwas grundlegendes ein Fundament in mir erbaute, auf dass ich jederzeit zugreifen konnte und es nie versiegen würde. Es gab mir ein neues Gebilde vom Leben, dass soviel Sinn und Schlüssigkeit in sich trug, dass ich es in mir aufnahm wie ein Schwamm Wasser aufnimmt.

Ich begriff, dass Wahrheit einen tief miteinander verbindet und innerlich zusammen webt. Es fördert ein Vertrauen, das mir erst neu war. Doch lernte ich es zu schätzen.

Bis heute greife ich immer wieder darauf zurück. 

Es half mir Menschen zu treffen und Lebensumstände zu meistern, die ich sonst nie richtig geblickt hätte. Es half mir Lösungen zu finden, für die sonst keiner eine Lösung in meinem Umfeld hatte. Einfach weil ich merkte, dass meine Einzigartigkeit einen Weg zeigt, den nur ich gehen kann.

Ich lernte eine Frau kennen, die mir die Zusammenhänge meines Lebens unglaublich klar auf dem Tablett vor mir auslegte und weiß bis heute, dass all diese Worte wahr sind und sich nicht ändern werden. Nein, vielmehr sind sie zu meiner Geschichte geworden. Zu einem Teil meines Herzens.

Nun merke ich langsam, dass die Zeit reif ist meine Schätze weiter zu geben, die ich sammeln durfte. Diese Seite soll ein kleiner Ausdruck dessen werden, was mich auf meinem Weg bewegte.

Ich will dir damit helfen das Leben zu erbauen, was wirklich zu Dir passt und Dich in Dein Potenzial bringt.

Ich will, dass Du das tust, was Dein Herz Dir sagt. Bedingungslos, denn es ist die einzige Sicherheit, die Dir immer bleiben wird.