Karfreitag & Ostern

Ausgehend von dem Gedanken,
dass Christus in uns selbst lebt und wir nur zu Gott finden können,
in dem wir uns in die Stille nach innen kehren,
möchte ich den Sinn von Ostern hiermit beschreibend näher bringen.

Nach astrologischem Jahresende nach durchlaufen des Sternbildes Fische kommen wir
wieder an den Anfangspunkt des Widders, der in der Demeter-Kultur dem Kopf zugeordnet ist.
Damit beginnt ein neues astrologisches Jahr.
Vom Sinnbild ist es so vorstellbar, dass der Kopf mit den Neuronen
die Durchsetzungskraft des eigenen Willens widerspiegelt.
Denn die Nerven steuern über das Nervensystem die Funktionen der Organe und Gliedmaßen.

Die Fische stellen die Erlösung dar (Es ist das Bild für die Füße, die den Weg gehen).
Normalerweise fliesst auch schlechte Energie über die Füße ab.
Daher ist es ab und an ratsam barfuss zu laufen oder mal eine geschnittene Zwiebel unter die Füße zu binden.

Der Sinn von Ostern

Ostern beginnt mit Karfreitag, der Kreuzigung Jesus Christus.
Das Kreuz steht sinnbildlich für die Erde und für den Menschen.
Eigentlich ist der Sinn, dass beide miteinander in Einklang kommen.
Das heißt, dass der Traum des Menschen mit dem Traum der Erde zusammen kommt.
Das bedeutet der Mensch für & mit der Erde, was den Sinn der eigentlichen Schöpfung wiederspiegeln möchte, zusammen wirken. (stell Dir vor: alles ist lebendig, miteinander verbunden und steht miteinander im Zusammenhag und ist nicht getrennt voneinander zu betrachten)
Das bedeutet der Mensch arbeitet für & mit der Erde zusammen. Mit den Elemten, den Wesen und den Kräften des Alls. (Zum Beispiel der Sonneneinstrahlung/ Mondphasen)

Ist dies nicht der Fall, entsteht schon eine Trennung, die zu einem Päckchen wird,
das der Mensch sich aufbürdet und wieder abzuarbeiten hat.
Ein Päckchen ist vorstellbar wie negatives Karma (Handlung). Das ist zurückzuführen auf die Lehre von Ursache & Wirkung, Rückkehr dessen, was man gepflanzt hat, Auswirkung der eigenen Taten, die zum Ausgangspunkt zurück kehren, daher ist der Mensch eigener Urheber seines eigenen Schicksals. Die Kräfte, der Kreis, der sich unerbittlich schließt, bis der Mensch lernt auf den eigenen höheren Lebensplan zu hören & zu vertrauen und zu bauen. (Quelle: Das Flüstern der Ewigkeit von Yogananda, S. 192)
(Eins werden mit dem Geist, darauf hören).
Dadurch besänftigt die Umwendung den Menschen und der Groll gegen Gott und den Menschen kann sich mit der Zeit auflösen)

Päckchen entstehen durch entferntes Leben von sich selbst und der eigenen Natur. Sie werden abgearbeitet,
in dem durch Erkennen und Umkehr die eigentliche Wahrheit wieder in sich Einzug findet und das Leben dementsprechend umgestaltet wird.

Es ist auch ein Zeichen für das Erlebnis von Jesus Christus,
dass er das Kreuz auf sich genommen hat, (im Geiste angenommen hat und wahr nahm,
um das Himmelreich in sich selbst zu klären & auf der Erde zu verkörpern (Ebenbild Gottes werden))
daran die Teile hat sterben lassen, die ihn davon entfernen,
ganz im Geist und im Einklang mit Gott zu leben.
Und dadurch sein Ebenbild zu werden.

Jesus ist den Erlösungsweg gegangen. Er hat die Sünden, die die Menschen haben in sich selbst klären und lösen können und durch Überwindung ein Leben in Gott auf der Erde verkörpern können.
Dadurch hat er den Menschen die Möglichkeit gegeben sich selbst aus dem inneren in Bezug zum hl. Geist aus der Sünde heraus zu befreien. Sich selbst sozusagen an den reinen Pfad zu erinnern, den Jesus beschritt.


Er zeigte ihnen damit, dass sie selbst auch die Möglichkeiten haben mit Gott in Einklang zu kommen durch ein Leben im Bewusstsein von Jesus Christus.

Die Bedeutung & Erkennung der Sünde

In dem Sinn spiegelt es auch die Sünde wieder, die uns zu sehr in das materiell, irdische fallen lässt,
in eine künstlich erzeugte Trennung, in Komplexität, Leid und Zwietracht.
Es bedeutet ein von sich selbst entfernendes, entfremdetes Verhalten, was nicht im göttlichen Sinne/Einklang ist.
Ein entfernen vom eigenen Wesenskern, vom guten Willen, der ursprünglichen Kraft, die in einem aufsteigen möchte.

Sinnbild der Kreuzigung

Das eigene Kreuz des Lebens auf sich nehmen und daran wachsen. In den Himmel empor wachsen, in sich reifen, ganz Mensch werden. Leidenschaften und Todsünden langsam ablegen und abarbeiten.

Sinnbild für das Leben, das Päckchen, was wir mit uns tragen.
Wo fern von Gott, vom eigenen Wesen/Seele gelebt wird.
Irdisches muss sterben, um geistig wieder gefüllt zu werden.

Dies kommt auch als lebendiger Ausdruck vor,
wenn man sich etwas aufbürdet, was nicht zur eigenen Art/Seele passt
& sie weiterhin dadurch verdeckt wird und der Lebensstrom nicht richtig fliessen kann,
es zu Stockungen kommt, die auch zu Krankheit führen können.

Diese Art des sündigen Verhaltens löst sich jedoch wieder,
indem ein wahr nehmen, ein erkennen, bewusst werden,
erinnern und lebendig werden des eigentlichen Sinnes des eigenen Lebens statt findet.
Dadurch entsteht wieder eine Verbindung mit sich selbst, im Miteinander und untereinander.
Das Sprichtwort: Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst kommt hier zum Ausdruck.
Nur wer sich selbst liebt, kann auch alle anderen lieben.

Sinnbild der Auferstehung

In der Auferstehung steckt auch die Sühne (Wiedergutmachung) und die daraus folgende Gnade. Denn die Gnade entsteht,
wenn man sich wieder für das geistige Gut in sich öffnet.
Das Herz wieder frei wird, die Besorgnis zu einem Hoffen wird.
Dadurch kann der geistige Samen, der ja schon die ganze Zeit da war endlich wieder in die Seele einsickern
und sich entfalten,
ja wieder Erblühung finden.

Dadurch entsteht auch die Vergebung:

Die Vergebung geschieht wie von selbst in der gelebten Gnade, der eigenen Wahrheit, die wieder zurück ins Leben gefunden hat.

Das Opferlamm


Jesus symbolisierte damit auch das Sinnbild des Opferlammes. Das Lamm ist lieb, rein (Weiß) und folgt fromm.

Jesus war dem göttlichen Willen so fromm folgend, dass ihm selbst der Tod nichts ausgemacht hat und er ihn mit dem Geist überwinden konnte.
Daher auch das Bild der Auferstehung.
Er zeigt damit die Möglichkeit zur gelebten Ewigkeit auf und will damit zeigen, dass die Kraft des Geistes ewiger Natur ist.

Anfügung: Tierisches Opfer bringen

Charaktereigenschaften werden in Tieren dargestellt.
Wenn wir sie opfern, bedeutet dies,
dass wir uns wieder auf die echte Eigenschaft des Tieres, die positive Charaktereigenschaft, die wir in uns selbst entfalten wollen
und den Sinn dahinter beziehen und damit wieder zu einem edlen Leben & einem echten Menschen heranreifen können.
Dadurch entwickelt sich unsere Menschlichkeit.

(Als Anmerkung: Die Bibel ist ein geistiges Buch, es sind alles Sinnbilder für das eigene Leben!)

Im Zusammenhang der eigenen Abwehrkräfte

Übrigens hat dies natürlich auch eine ganz wesentlichen Beitrag zu unseren Abwehrkräften.
Unser Immunsystem unterscheidet zwischen körpereigenen und körperfremden Zellen.
Es sorgt dafür, dass mutierte Zellen, die nicht dem eigenen Wesenskern entsprechen aussortiert & vernichtet werden.
Daher sorgt auch ein basischer Aufbau, der in der Naturheilkunde Anwendung findet zu guten Ergebnissen, um Virenbelastungen zu mildern.
Denn in einem guten Körpermilieu (Selbstliebe) hat nichts anderes mehr Platz, weil es schon gefüllt ist!

Abwehrkräfte bedeutet auch: sich wehren zu können.
Doch wehren kann man sich nur,
wenn man auch stark genug ist und das eigene Recht im ganzheitlichen Sinn kennt und mutig genug ist für Gerechtigkeit & Weisheit einzustehen.

Auch werden die Abwehrkräfte durch eine gesunde Lebensweise gefördert,
was wieder auf die geistigen Lebensgesetze zurück zu führen ist, welche darin Ausdruck finden.
Auch wird darin natürlich die Sünde getilgt, weil eine Umkehr ins Leben zurück statt gefunden hat.
Daher hängt die Ausbildung der Abwehrkräfte auch zusammen mit der Ausübung einer entsprechen gesunden Lebensweise.

Und eine Lebensweise die förderlich für sich selbst und andere ist, fördert natürlich auch das miteinander.

Daher ist zusammenfassend zu sagen, dass Abwehrkräfte durch das bewusste leben der erkannten Wahrheit gefödert werden. Und auch, dass dies der eigentliche Sinn ist, um seine eigene Liebe zu sich und anderen zu fördern.
Dadurch entstehen auch die Wunder, denn wenn etwas in sich verändert wurde und neu gelebt wird, verändert sich auch etwas im äußeren.
Der Körper nutzt neue Ressourcen, neue Elemente, mit denen er die Zellen besser versorgen kann, die Ausstrahlung verändert sich, die Energie steigt, weil er nicht ständig damit beschäftigt ist, altes auszumisten, usw. usf.

Dadurch entsteht auch Dankbarkeit! Dankbarkeit für sich und das Leben selbst.
Denn die Selbstehrlichkeit sich selbst getreu zu leben hat die Dankbarkeit eingeladen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend zur Kreuzigung und Auferstehung sei gesagt:
Meiner Ansicht nach ist es ein Bildnis, dass es jederzeit wieder möglich ist,
aus dem größten Leid aufzuerstehen, selbst durch den Tod hindurch.
Das irdische Kreuz mit dem Geist zu überwinden.

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